[mediarenner] unterstützt Steuerberatungs- und Rechtsanwaltskanzleien ab etwa fünf Mitarbeitenden dabei, über LinkedIn neue Mandanten zu erreichen und über Instagram und Meta Ads Fachkräfte und Auszubildende zu finden. Wir produzieren den Content selbst, schalten die Anzeigen und halten uns an das, was das Berufsrecht erlaubt: sachliche Information statt Marktschreierei.
Welche Plattform ist für Kanzleien die richtige?
Das hängt davon ab, wen du erreichen willst.
- LinkedIn ist der Hauptkanal für Unternehmensmandate. Dort sind Geschäftsführer, Gesellschafter und Selbstständige unterwegs – genau die Mandanten, die laufend beraten werden wollen. Siehe LinkedIn Ads.
- Instagram zeigt die Kanzlei von innen: Team, Alltag, Ausbildung. Das ist vor allem fürs Recruiting wichtig und erreicht zusätzlich Privatmandanten.
- Facebook ist organisch kaum noch relevant, als Werbekanal für lokale Mandanten und für Stellenanzeigen aber weiter brauchbar.
- TikTok lohnt sich nur mit einer klaren Nische, etwa Steuerberatung für junge Selbstständige oder Onlinehändler.
Für die meisten Kanzleien heißt das: LinkedIn für Mandate, Instagram und Meta Ads für Personal.
Wie gewinnt eine Kanzlei über Social Media neue Mandanten?
Indem sie zeigt, was sie kann, bevor jemand anruft. Mandanten wählen eine Kanzlei nach Vertrauen und Spezialisierung. Beides lässt sich auf LinkedIn sichtbar machen:
- Aktuelle Themen kurz einordnen: Was ändert sich für deine Mandanten, und was müssen sie jetzt tun?
- Fragen aus dem Alltag beantworten: Die Fragen, die im Erstgespräch immer wieder kommen, sind die besten Beiträge.
- Partner sichtbar machen: Auf LinkedIn wirken persönliche Profile stärker als die Kanzleiseite. Wer als Berufsträger regelmäßig postet, wird als Ansprechpartner wahrgenommen.
- Klare Positionierung: „Steuerberatung für Ärzte“ oder „Arbeitsrecht für Arbeitgeber im Mittelstand“ bleibt eher hängen als „Wir beraten alle“.
Aus Sichtbarkeit wird ein Mandat, wenn es einen niedrigschwelligen nächsten Schritt gibt: ein Erstgespräch, eine Checkliste, ein kurzer Termin.
Was dürfen Steuerberater und Anwälte auf Social Media werben?
Das Berufsrecht erlaubt Werbung, solange sie sachlich über die berufliche Tätigkeit informiert. Nicht erlaubt ist Werbung, die gezielt auf die Erteilung eines konkreten Einzelauftrags abzielt. Für Social Media heißt das in der Praxis:
- Fachliche Einordnung, Team, Kanzleialltag und Leistungsspektrum: ja.
- Reißerische Versprechen, Vergleiche mit Kollegen oder Druck („nur heute“): nein.
- Mandantenfälle: nur, wenn niemand erkennbar ist – oder mit ausdrücklicher Zustimmung. Die Verschwiegenheitspflicht gilt auch im Reel.
- Impressum mit den berufsrechtlichen Pflichtangaben muss vom Profil aus erreichbar sein.
Jeder Beitrag geht vor der Veröffentlichung an dich zur Freigabe. Die berufsrechtliche Verantwortung bleibt bei der Kanzlei; wir sorgen dafür, dass der Content sachlich bleibt.
Wie findet eine Kanzlei Steuerfachangestellte und Auszubildende?
Fachkräfte in Kanzleien sind knapp, und die guten haben einen Job. Sie wechseln, wenn ein anderes Team überzeugender wirkt. Deshalb zeigen wir, was dich als Arbeitgeber ausmacht: wie digital die Kanzlei arbeitet, wie Einarbeitung und Fortbildung laufen, wie das Team miteinander umgeht.
Diese Inhalte spielen wir als Anzeigen auf Instagram und Facebook in deiner Region aus. Die Bewerbung läuft über eine kurze Strecke auf dem Handy, ohne Anschreiben. Mehr unter Social Recruiting.
Was im Start enthalten ist
Im Start sind 2 Stunden Shooting pro Monat, 2 organische Postings pro Woche, Meta Ads auf Facebook und Instagram bis 1.000 € Ad Spend im Monat, einmal monatlich Reporting und einmal monatlich Jour fixe enthalten. Die Mindestlaufzeit beträgt 3 Monate und verlängert sich jeweils um 3 Monate. Was das für dich kostet, hängt von Umfang und Zielen ab. Das besprechen wir im kostenlosen Erstgespräch und machen dir danach ein Angebot auf deinen Fall.
Wichtig für Kanzleien: LinkedIn ist im Start nicht enthalten und wird einzeln dazugebucht, ebenso Google Ads, TikTok und Community-Management.
Häufige Fragen
Muss ich als Partner selbst posten? Auf LinkedIn wirkt ein persönliches Profil deutlich stärker als die Kanzleiseite. Die Inhalte entwickeln wir mit dir; du gibst sie frei und bringst deine fachliche Sicht ein. Ohne ein Gesicht aus der Kanzlei wird es schwer.
Wie viel Zeit kostet uns das? Vor allem für den Dreh und die Freigaben. Den Dreh bündeln wir, sodass aus einem Termin Material für mehrere Wochen entsteht. Fachliche Inhalte stimmen wir kurz mit dir ab.
Lohnen sich LinkedIn Ads für Kanzleien? Ein Klick auf LinkedIn ist meist teurer als auf Facebook oder Instagram. Das kann sich lohnen, wenn ein Mandat einen hohen Wert über mehrere Jahre hat. Wir rechnen das im Erstgespräch mit dir durch.
Darf ich Mandanten als Referenz zeigen? Nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Mandanten. Ohne diese Zustimmung bleibt es bei anonymisierten Beispielen, bei denen niemand erkennbar ist.
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