Lukas Renner ist Future Face of Digital Media 2026
Lukas Renner, Geschäftsführer von [mediarenner], ist eines von 24 Future Faces of Digital Media 2026. Was hinter der Auszeichnung steckt und was sie bedeutet.

von Lukas Renner
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Es gibt Nachrichten, bei denen man kurz überlegt, ob man sie überhaupt teilen soll. Award-Posts haben auf LinkedIn keinen besonders guten Ruf – zu Recht, wenn sie nur Selbstbeweihräucherung sind.
Diese hier teilen wir trotzdem, und zwar aus einem bestimmten Grund: **Lukas Renner, Geschäftsführer und Inhaber von [mediarenner], wurde von der Bundesgesellschaft für Digitale Medien als eines von 24 „Future Faces of Digital Media 2026“ in Deutschland ausgezeichnet.** Interessant ist daran weniger die Auszeichnung selbst als das, wofür sie vergeben wird – und was das über den Zustand der Digitalbranche 2026 aussagt.
Was ist die Auszeichnung „Future Faces of Digital Media“?
Kurzantwort: Die Bundesgesellschaft für Digitale Medien, ein bundesweiter Branchenverband der digitalen Medien in Deutschland, veröffentlicht jährlich eine Liste von Persönlichkeiten, die die digitale Wirtschaft in Deutschland prägen und verändern. Für 2026 umfasst diese Liste 24 Personen.
Die Bundesgesellschaft versteht sich nach eigener Darstellung als „Stimme der Digital Media in Deutschland“ und vertritt Branchenvertreter gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Die Future-Faces-Liste gibt es seit mehreren Jahren; frühere Ausgaben umfassten jeweils 30 Namen.
Als Auswahlkriterien nennt der Verband die Exzellenz der Arbeit im Bereich Digital Media, den Innovationsgrad und das Gesamtprofil des Schaffens. Ausgewählt werden dabei ausdrücklich nicht klassische Creator oder Markengesichter, sondern die Menschen hinter den Unternehmen, Agenturen und Dienstleistern, die das digitale Ökosystem tragen.
Warum zeichnet die Branche die Macher aus – und nicht die lautesten Stimmen?
Kurzantwort: Weil Reichweite als Beweis für Kompetenz nicht mehr trägt. In einem Markt, in dem sich Content in Minuten produzieren lässt, ist die knappe Ressource nicht mehr Sichtbarkeit, sondern die Fähigkeit, aus Sichtbarkeit ein Geschäftsergebnis zu machen.
Genau diesen Punkt hebt Lukas Renner an der Auszeichnung hervor: Hans Neubert und die Bundesgesellschaft würdigen bewusst „nicht die lautesten Stimmen, sondern die Macher dahinter“. Und dazu passt der Satz, der bei uns intern seit Jahren die Messlatte ist:
> „Am Ende zählt nicht das schöne Video, sondern das, was beim Kunden ankommt.“
Das klingt unspektakulär, ist aber der eigentliche Bruch im Markt. Jahrelang wurde in unserer Branche über Ästhetik verhandelt: Look, Schnitt, Trend, Reichweite. Diese Dinge sind 2026 weitgehend automatisierbar und damit kein Unterscheidungsmerkmal mehr. Was bleibt, ist die unglamouröse Arbeit dahinter – Strategie, Struktur, Messbarkeit, Prozesse, ein Team, das jeden Monat liefert.
Dass ein Branchenverband ausgerechnet diese Ebene auszeichnet, ist ein Signal. Es bedeutet: Die Branche selbst korrigiert gerade ihren Maßstab von Aufmerksamkeit hin zu Wirkung.
Was bedeutet die Auszeichnung für [mediarenner]?
Kurzantwort: Sie bestätigt einen Arbeitsansatz, kein Einzelergebnis. Ausgezeichnet wird eine Person, geleistet wird die Arbeit von rund 23 Mitarbeitenden – und genau so wurde die Nachricht auch kommuniziert.
Der erste Satz nach der Bekanntgabe war kein „Ich“, sondern ein „Wir“: Verdient habe die Auszeichnung nicht eine Person allein, sondern das gesamte Team bei [mediarenner]. Das ist keine Höflichkeitsfloskel, sondern die Beschreibung der Realität. Ein Konzept gewinnt keine Kunden. Ein Team, das Monat für Monat produziert, auswertet und nachsteuert, gewinnt Kunden.
[mediarenner] ist eine Social-Media- und Performance-Agentur aus Regensburg mit zweitem Standort in München und arbeitet für Unternehmen in ganz Bayern – von Handwerk, Handel und Gastronomie über Gesundheitswesen und Immobilien bis zu Industrie und B2B. Dass eine Auszeichnung für digitale Medien in Deutschland 2026 in die Oberpfalz geht und nicht nach Berlin oder Hamburg, freut uns dabei besonders. Digitale Exzellenz ist keine Frage der Postleitzahl.
Was Unternehmen daraus für die eigene Agenturwahl mitnehmen können
Wir wollen diesen Artikel nicht bei einer Vereinsmeldung enden lassen. Wenn die Branche gerade ihren Maßstab von Lautstärke auf Umsetzung verschiebt, dann ist das für dich als Unternehmen die praktisch relevantere Nachricht als der Award selbst.
Drei Fragen, die du jeder Agentur stellen kannst – und die überraschend viel über die Umsetzungsfähigkeit verraten:
1. „Wer macht die Arbeit konkret – und wie viele Leute sind das?“
Ein beeindruckendes Pitch-Deck sagt nichts über die Produktionskapazität. Frag nach Rollen: Wer dreht, wer schneidet, wer schaltet die Anzeigen, wer wertet aus? Wenn alle vier Antworten derselbe Name sind, wird es im dritten Monat eng.
2. „Was passiert, wenn nach acht Wochen nichts funktioniert?“
Gute Agenturen haben darauf eine Prozessantwort, keine Beruhigungsantwort. Sie beschreiben, woran sie erkennen, dass etwas nicht läuft, und was sie dann als Erstes ändern.
3. „Woran messen wir gemeinsam, ob sich das gelohnt hat?“
Wenn die Antwort Reichweite und Follower sind, ist das der alte Maßstab. Der neue Maßstab heißt Anfragen, Termine, Bewerbungen, Umsatz – und der Weg dorthin muss vor dem Start definiert sein, nicht danach.
Häufige Fragen zur Auszeichnung
Wer vergibt die Auszeichnung „Future Faces of Digital Media“?
Die Bundesgesellschaft für Digitale Medien, ein bundesweiter Zusammenschluss von Branchenvertretern der digitalen Medien in Deutschland. Der Verband veröffentlicht die Liste jährlich und versteht sich als Interessenvertretung und Stimme der Digitalbranche gegenüber Politik und Öffentlichkeit.
Wie viele Personen wurden 2026 ausgezeichnet?
24 Personen in ganz Deutschland. Frühere Ausgaben der Liste umfassten jeweils 30 Namen. Die Ausgezeichneten kommen überwiegend aus Unternehmen, Agenturen und Dienstleistern der Digitalwirtschaft – nicht aus dem klassischen Creator-Umfeld.
Nach welchen Kriterien wird ausgewählt?
Der Verband nennt die Exzellenz der Arbeit im Bereich Digital Media, den Innovationsgrad und das Gesamtprofil des Schaffens. Jede ausgezeichnete Person soll dabei eine eigene Facette des digitalen Ökosystems repräsentieren.
Was hat eine Agentur-Auszeichnung mit meinem Unternehmen zu tun?
Direkt wenig, indirekt viel. Sie ist ein Indikator dafür, worauf die Branche gerade Wert legt – und der Maßstab verschiebt sich sichtbar von Reichweite hin zu messbarer Wirkung. Für dich heißt das: Bewerte deine Marketing-Investitionen künftig stärker nach Anfragen und Bewerbungen als nach Aufrufen.
Danke – und weiter geht’s
Auszeichnungen sind schön, aber sie ändern am Montagmorgen nichts. Der Kalender ist derselbe, die Drehtage sind dieselben, die Reportings sind dieselben.
Deshalb ein ehrliches Danke an das Team bei [mediarenner], das diese Auszeichnung tatsächlich erarbeitet hat, an die Bundesgesellschaft für Digitale Medien für die Aufnahme in die Liste 2026 – und vor allem an unsere Kundinnen und Kunden, die uns ihre Sichtbarkeit anvertrauen. Ohne echte Projekte gäbe es nichts auszuzeichnen.
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