[mediarenner] ist eine Social-Media- und Performance-Agentur aus Regensburg mit Standort in München, für die Coaching und Beratung eine der Schwerpunktbranchen ist. Für Coaching- und Beratungsunternehmen, Trainer, Akademien und Institute mit Online-Programmen drehen wir Video-Content mit eigenem Kamerateam und schalten damit Meta- und LinkedIn-Anzeigen, die zu Erstgesprächen, Workshop-Anmeldungen und Programm-Verkäufen führen. Dreh, Schnitt, Funnel-Logik und Anzeigen laufen bei uns im Haus, ohne Freelancer und ohne Subagentur.
Was bringt Social Media einem Coach oder Berater wirklich?
Im Coaching kauft niemand ein Produkt, sondern eine Person und eine Methode. Bevor jemand ein Erstgespräch bucht oder ein Programm kauft, will er wissen: Versteht mich dieser Mensch, und kann er das wirklich? Social Media beantwortet diese Frage, bevor das erste Gespräch stattfindet.
- Vertrauen vor dem Kontakt: Wer dich ein paar Wochen lang im Feed erklären, einordnen und widersprechen gesehen hat, kommt mit einer anderen Haltung ins Erstgespräch als jemand, der dich nur von einer Landingpage kennt.
- Planbare Anfragen: Empfehlungen sind im Coaching oft der wichtigste Kanal, aber sie lassen sich nicht steuern. Anzeigen machen den Zulauf an Erstgesprächen und Anmeldungen planbarer.
- Weniger Zeit in unpassenden Gesprächen: Guter Content filtert. Wer deine Inhalte kennt, weiß, wie du arbeitest, und wer nicht dazu passt, meldet sich gar nicht erst.
Welche Inhalte funktionieren im Coaching und in der Beratung?
Inhalte, in denen du selbst sprichst und zeigst, wie du denkst. Hochglanz-Imagefilme helfen hier wenig. Diese Formate tragen:
- Gesicht vor der Kamera: kurze Videos, in denen du eine typische Frage deiner Zielgruppe beantwortest. Das ist das stärkste Format, weil Vertrauen an eine Person gebunden ist.
- Einordnung und Haltung: Was hältst du von einem verbreiteten Rat in deinem Feld, und warum? Eine klare Meinung unterscheidet dich von hundert ähnlichen Angeboten.
- Ausschnitte aus der Arbeit: wie ein Workshop abläuft, wie eine Analyse aussieht, was in einer Sitzung passiert, soweit es die Vertraulichkeit zulässt.
- Kundenstimmen: Teilnehmende oder Klienten erzählen selbst, wo sie vorher standen und was sich verändert hat. Echte Stimmen wirken stärker als jede Aussage über dich selbst.
- Lebensphasen und Wendepunkte: Viele kaufen Coaching oder eine Ausbildung in einer Umbruchphase. Inhalte, die diese Situation ansprechen, erreichen die Zielgruppe oft besser als reines Fachwissen.
Aus einem Drehtag entstehen bei uns viele kurze Videos mit unterschiedlichen Einstiegen, die organisch laufen und als Anzeigen getestet werden. Mehr dazu unter Content-Produktion.
Wie bekommen Coaches und Berater über Anzeigen planbar Erstgespräche?
Über einen Funnel, der zwischen Anzeige und Gespräch einen Zwischenschritt einbaut. Kaum jemand bucht nach einem einzigen Video ein Beratungsgespräch bei jemandem, den er nicht kennt. Bewährt hat sich ein Aufbau in drei Stufen:
- Aufmerksamkeit: Video-Anzeigen auf Instagram und Facebook, in denen du ein konkretes Problem deiner Zielgruppe ansprichst.
- Einstieg mit geringer Hürde: ein kostenloser Online-Workshop, ein Webinar, eine Checkliste oder ein kurzes Erstgespräch. So läuft es zum Beispiel bei einem Ausbildungsinstitut, das wir betreuen: Meta Ads führen zu einem kostenlosen Online-Workshop, danach folgt das Angebot zur Ausbildung.
- Vorqualifizierung und Retargeting: Ein paar gezielte Fragen vor der Buchung sortieren unpassende Anfragen aus. Wer sich das Video angesehen oder die Seite besucht, aber nicht gebucht hat, sieht danach weitere Inhalte wie Kundenstimmen und Antworten auf typische Einwände.
Für Coaches und Institute mit Privatkunden ist Meta Ads meist der Hauptkanal. Wie sich Lead-Qualität gezielt steuern lässt, steht im Artikel zu Leadqualität bei Meta Ads unten.
Lohnt sich LinkedIn für Berater und B2B-Coaches?
Wenn deine Kunden Unternehmen sind, ja. Geschäftsführer, Personalverantwortliche und Führungskräfte erreichst du auf LinkedIn gezielt nach Position, Branche und Firmengröße. Dort funktionieren zwei Dinge zusammen:
- Persönliches Profil: Beiträge und Videos unter deinem Namen bauen Expertise sichtbar auf. Auf LinkedIn wird Personen meist mehr geglaubt als Unternehmensseiten.
- LinkedIn Ads: Lead-Gen-Formulare und Thought-Leader-Anzeigen, mit denen deine eigenen Beiträge gezielt an Entscheider ausgespielt werden. Mehr unter LinkedIn Ads.
Leads über LinkedIn sind in der Regel teurer als über Meta, dafür oft näher an der Zielgruppe. Oft starten wir deshalb mit Meta Ads und bauen LinkedIn Ads dazu auf. Welcher Mix passt, hängt davon ab, wer bei deinen Kunden entscheidet.
Welche Fehler sehen wir im Coaching-Marketing am häufigsten?
- Zu allgemeine Botschaft: „Ich helfe Menschen, ihr volles Potenzial zu entfalten“ sagt jeder. Wer eine konkrete Zielgruppe mit einem konkreten Problem anspricht, fällt auf.
- Direkt auf den Verkauf zielen: Eine Anzeige, die sofort ein hochwertiges Programm verkaufen will, erreicht fast nur Menschen, die dich schon kennen. Der Zwischenschritt über Workshop oder Erstgespräch fehlt.
- Keine Vorqualifizierung: Ein Kalenderlink ohne Fragen füllt den Kalender, aber mit Gesprächen, die nicht passen.
- Überzogene Versprechen: Schnelle Einkommens- oder Heilsversprechen wirken unseriös und kollidieren schnell mit den Werberichtlinien von Meta.
- Kein Retargeting: Die meisten buchen nicht beim ersten Kontakt. Wer danach nicht mehr sichtbar ist, verschenkt die Menschen, die schon Interesse gezeigt haben.
Wie läuft die Zusammenarbeit mit Coaches und Beratungsunternehmen ab?
- Ziel und Angebot klären: Was soll verkauft werden, an wen, und welcher Einstieg führt dorthin: Workshop, Webinar, Erstgespräch?
- Drehplan: Wir schreiben vorher auf, welche Videos entstehen und welche Fragen du beantwortest. Du musst kein Profi vor der Kamera sein.
- Dreh: Unser Kamerateam kommt zu dir, ins Büro, in den Seminarraum oder an einen passenden Ort.
- Funnel und Anzeigen: Landingpage oder Formular mit Vorqualifizierung, Kampagnen und Retargeting setzen wir intern auf.
- Reporting: einmal im Monat, gemessen an Anmeldungen, Erstgesprächen und Verkäufen, nicht an Likes.
Weil Coaching und Beratung zu unseren Schwerpunktbranchen gehören, testen wir Einstiege, Formate und Funnel-Schritte über mehrere Kunden hinweg und übertragen, was funktioniert.
Was es kostet
Was die Zusammenarbeit für dich kostet, hängt von Umfang, Kanälen und Zielen ab. Das besprechen wir im kostenlosen Erstgespräch und machen dir danach ein Angebot auf deinen Fall. Die Mindestlaufzeit beträgt 3 Monate.
Häufige Fragen
Muss ich selbst vor die Kamera? Im Coaching fast immer, ja. Deine Kunden kaufen dich und deine Art zu arbeiten, das lässt sich schwer an andere abgeben. Wir bereiten den Dreh so vor, dass du weißt, was du sagst, und schneiden so, dass es natürlich wirkt. Bei Instituten mit mehreren Trainern können auch Dozenten oder Absolventen vor die Kamera.
Webinar, Workshop oder direkt Erstgespräch: Was funktioniert besser? Das hängt vom Angebot ab. Für Programme und Ausbildungen, die man erst verstehen muss, ist ein kostenloser Workshop oder ein Webinar oft der bessere Einstieg. Für Beratung mit klarem Problem und kurzer Entscheidung kann das direkte Erstgespräch reichen. Wir legen das am Anfang gemeinsam fest und testen bei Bedarf beide Wege.
Wie schnell kommen die ersten Anfragen? Anzeigen werden ab dem ersten Tag ausgespielt und liefern deutlich schneller als organischer Aufbau. Wie viele Anfragen kommen und wie gut sie passen, hängt von Angebot, Zielgruppe und Funnel ab. Garantien geben wir dafür nicht.
Arbeitet ihr auch mit Solo-Coaches? Wir arbeiten mit Coaching- und Beratungsunternehmen, Akademien und Instituten ab etwa fünf Mitarbeitenden. Für Ein-Personen-Unternehmen passt unser Modell nicht, weil Aufwand und Budget in keinem sinnvollen Verhältnis stehen.
Wem gehören Werbekonto und Kontakte? Dir. Das Werbebudget läuft über dein eigenes Werbekonto, wir arbeiten darin. Auch die Leads und die Daten aus dem Funnel bleiben bei dir, wenn wir irgendwann nicht mehr zusammenarbeiten.
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