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Was kostet ein Social-Media-Video? Kosten & Preise 2026

Von Lukas Renner · Aktualisiert am 30. Oktober 2026

Was kostet ein Social-Media-Video? Kosten & Preise 2026

Ein Social-Media-Video kostet 2026 je nach Aufwand zwischen rund 100 Euro und mehreren Tausend Euro. Ein Reel aus einem gut geplanten Drehtag, an dem viele Videos entstehen, liegt typischerweise im niedrigen dreistelligen Bereich pro Video. Ein einzeln produziertes Werbevideo mit Konzept, Darstellern und aufwendigem Schnitt kostet schnell vierstellig. Den größten Unterschied macht nicht die Kamera, sondern wie viele Videos aus einem Dreh entstehen.

Die Zahlen in diesem Artikel sind Richtwerte, wie sie am Markt in Deutschland üblich sind. Sie helfen dir, Angebote einzuordnen. Ein konkretes Angebot hängt immer von deinem Ziel, deiner Branche und dem Umfang ab.

Social Media Video Kosten im Überblick

Art des Videos Typischer Richtwert pro Video Wofür es passt
Selbst gedreht mit dem Smartphone nur Zeit und Ausstattung Alltag, Einblicke, schnelle Reaktionen auf Trends
UGC-Video von einem Creator ca. 150 bis 600 € Werbeanzeigen, Produktvorstellung, Erfahrungsberichte
Reel aus einem Drehtag mit Team (8 bis 15 Videos pro Tag) ca. 100 bis 300 € regelmäßiger Content für Instagram, TikTok, YouTube Shorts
Einzeln produziertes Werbevideo ca. 1.000 bis 5.000 € Kampagnen-Hauptmotiv, Recruiting-Video, Produktlaunch
Imagefilm mit Konzept, Sprecher, mehreren Drehorten ab ca. 5.000 € Website, Messe, Arbeitgebermarke

Die Spanne für ein Reel aus dem Drehtag ergibt sich aus einem einfachen Rechenweg: Ein Drehtag mit Kamerateam und Schnitt liegt häufig zwischen 800 und 2.500 Euro, daraus entstehen bei guter Vorbereitung 8 bis 15 Videos. Wer nur ein Video pro Drehtag mitnimmt, zahlt den vollen Tagessatz für ein einziges Reel.

Was den Preis eines Social-Media-Videos treibt

Fünf Punkte entscheiden, ob ein Video eher 150 oder eher 3.000 Euro kostet:

  1. Konzept und Skript: Ein Video ohne Plan ist schnell gedreht, wirkt aber beliebig. Ein gutes Skript mit starkem Einstieg, klarer Botschaft und Handlungsaufforderung kostet Zeit, spart aber Drehzeit und bringt mehr Wirkung.
  2. Drehtag und Team: Eine Person mit Kamera ist günstiger als Kamera, Ton, Licht und Regie. Für Social Media reicht oft ein kleines Team, das schnell arbeitet.
  3. Menschen vor der Kamera: Mitarbeitende, Geschäftsführung oder Kunden kosten nichts extra. Schauspieler, Models oder bekannte Creator schon, dazu kommen Nutzungsrechte.
  4. Schnitt und Nachbearbeitung: Untertitel, Hook-Varianten, Grafiken, Farbkorrektur und Musik. Für Werbeanzeigen lohnt es sich, mehrere Varianten desselben Videos zu schneiden, damit du testen kannst, welche besser läuft.
  5. Nutzungsrechte: Darf das Video nur organisch gepostet oder auch als Anzeige geschaltet werden? Wie lange? Gerade bei UGC und Creatorn ist das ein großer Preisfaktor.

Dazu kommt die Musik. Für Unternehmen gelten auf Instagram und TikTok andere Regeln als für Privatkonten, nicht jeder Trend-Sound darf genutzt werden. Mehr dazu in unserem Artikel zur gewerblichen Musiknutzung auf Instagram.

Einzelvideo oder Drehtag: was sich mehr lohnt

Wer regelmäßig auf Social Media sichtbar sein will, braucht nicht ein perfektes Video, sondern viele gute. Der Algorithmus belohnt Regelmäßigkeit, und du lernst erst mit vielen Videos, welche Themen und Einstiege bei deiner Zielgruppe funktionieren.

Deshalb arbeiten die meisten Agenturen mit Drehtagen: Vorher werden 8 bis 15 Video-Ideen mit Skript geplant, an einem Tag abgedreht und danach über mehrere Wochen veröffentlicht. Das senkt die Kosten pro Video deutlich und sorgt für einen einheitlichen Look.

Ein einzeln produziertes Video lohnt sich vor allem, wenn es lange im Einsatz bleibt: als Hauptmotiv einer Kampagne, als Recruiting-Video auf der Karriereseite oder als Vorstellung des Unternehmens auf der Website.

Viele Unternehmen kombinieren beides: einen Drehtag pro Monat oder Quartal für den laufenden Content und dazu wenige, gezielt produzierte Werbevideos. Aus einem längeren Video lassen sich außerdem mehrere kurze Clips schneiden, das spart weitere Kosten.

Was ein gutes Video-Angebot enthalten sollte

Wenn du Angebote vergleichst, achte darauf, dass diese Punkte klar drinstehen:

  • Anzahl der fertigen Videos, nicht nur „ein Drehtag“
  • Konzept und Skript: Wer schreibt die Ideen, wie viele Abstimmungsrunden gibt es?
  • Formate: Hochformat 9:16 für Reels, TikTok und Shorts, ggf. zusätzlich 4:5 oder 1:1 für Anzeigen
  • Schnittvarianten: verschiedene Einstiege oder Längen für Tests
  • Untertitel: die meisten schauen Videos ohne Ton an
  • Nutzungsrechte: organisch, Werbung, Laufzeit, Plattformen
  • Korrekturschleifen: wie viele sind inklusive?
  • Rohmaterial: bekommst du es, und wenn ja, gegen Aufpreis?

Fehlt einer dieser Punkte, frag nach. Zwei Angebote mit dem gleichen Preis können sehr unterschiedlich viel enthalten.

Wann sich ein teures Werbevideo lohnt und wann nicht

Ein teures Video ist kein Garant für Erfolg. Auf Social Media schlagen einfache, authentische Videos oft die aufwendig produzierten Spots, weil sie sich in den Feed einfügen und nicht sofort nach Werbung aussehen. Genau deshalb sind UGC-Anzeigen so beliebt.

Entscheidend sind die ersten Sekunden. Ein Video, das nicht sofort zeigt, worum es geht, wird weggewischt, egal wie gut das Licht ist. Wie du einen starken Einstieg baust, steht im Artikel über Hooks, die funktionieren.

Ein höheres Budget lohnt sich, wenn das Video als Anzeige lange läuft und viel Werbebudget dahinter steht. Dann zahlt sich jede Verbesserung bei Einstieg und Botschaft mehrfach aus. Beispiele für Werbevideos, die genau dafür gebaut sind, findest du bei unseren Performance Creatives, die wir mit unserem Partner Kunstbuilt umsetzen.

Selbst drehen oder Agentur beauftragen?

Selbst drehen ist günstig und oft authentisch. Der versteckte Preis ist die Zeit: Ideen finden, drehen, schneiden, Untertitel, posten, auswerten. Wer das neben dem Tagesgeschäft macht, hört erfahrungsgemäß nach ein paar Wochen wieder auf.

Eine Agentur lohnt sich, wenn du regelmäßig Videos brauchst, eine klare Strategie willst und die Videos auch als Werbeanzeigen einsetzen möchtest. Was eine komplette Betreuung inklusive Videos im Monat kostet, liest du in unserem Artikel Was kostet Social Media Marketing?. Wie wir Drehtage planen und umsetzen, zeigt unsere Seite zur Content-Produktion.

Häufige Fragen

Was kostet ein Reel von einer Agentur? Als Richtwert liegt ein Reel aus einem Drehtag mit Konzept, Dreh und Schnitt meist bei rund 100 bis 300 Euro pro Video. Wird nur ein einzelnes Video produziert, ist es deutlich teurer, weil Anfahrt, Aufbau und Tagessatz auf ein Video fallen.

Was kostet ein UGC-Video? Ein UGC-Video von einem Creator kostet typischerweise rund 150 bis 600 Euro. Der Preis steigt mit der Bekanntheit des Creators, mit Schnittvarianten und vor allem mit den Nutzungsrechten für Werbung.

Wie viele Videos entstehen an einem Drehtag? Bei guter Vorbereitung mit fertigen Skripten sind 8 bis 15 kurze Videos an einem Tag realistisch. Ohne Plan werden es deutlich weniger.

Was kostet ein Werbevideo für Facebook und Instagram? Ein einzeln produziertes Werbevideo liegt meist zwischen 1.000 und 5.000 Euro. Für Tests lohnt es sich, mehrere einfache Varianten zu produzieren, statt alles auf ein teures Video zu setzen.

Was kostet ein Video bei mediarenner? Das hängt von Ziel, Umfang und Kanälen ab. Ein konkretes Angebot bekommst du nach dem kostenlosen Erstgespräch.

Fazit

Ein Social-Media-Video kann 100 Euro oder 5.000 Euro kosten, und beides kann richtig sein. Für laufenden Content ist der Drehtag mit vielen geplanten Videos fast immer der günstigste Weg pro Video. Ein aufwendiges Einzelvideo lohnt sich, wenn es lange als Anzeige oder auf der Website im Einsatz ist. Vergleiche Angebote immer nach Anzahl fertiger Videos, Schnittvarianten und Nutzungsrechten, nicht nach dem Tagessatz. Einen Überblick über Formate und Planung gibt dir auch unser Leitfaden zu Video-Content für Unternehmen.

Du willst wissen, wie viele Videos du brauchst und was das für dich bedeutet? Lass uns im kostenlosen Erstgespräch darüber sprechen.

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